Schwalmstadt präsentiert sich beim historischen Festzug in Nidda

 

Grafschaften Ziegenhain und Nidda gehörten einst zusammen


Im Rahmen des 1200-jährigen Niddaer Ersterwähnungsjubiläums erwiesen verschiedene Städte der alten Grafschaften von Ziegenhain und Nidda am Sonntag, dem 19. März 2017 der Stadt Nidda eine ganz besondere Ehre.

Aus Anlass der 1200 Jahrfeier fand in Nidda ein historischer Festzug statt, an dem mit Nidda, Treysa, Ziegenhain, Staufenberg, Rauschenberg, Neustadt, Burg-Gemünden und Lißberg Orte der ehemaligen Grafschaften Ziegenhain und Nidda teilnahmen. Dieser Festzug sollte daran erinnern, dass die Städte der beiden Grafschaften bis 1450 unter gemeinsamer Herrschaft von Ziegenhain standen.

Gruppenbild

 

 

   

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwalmstadt beeindruckte


Eine 25 köpfige Festzugdelegation aus Schwalmstadt, die von fast ebenso vielen mitgereisten Schwalmstädtern begleitet wurden, reiste mit einem Bus nach Nidda. Die Abordnung aus Schwalmstadt wurde von Bürgermeister Pinhard, seiner Frau und seinem Sohn in Schwälmer Tracht angeführt. Treysa war durch den Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis vertreten und stellte in historischen Gewändern wichtige Persönlichkeiten der Grafschaften Ziegenhain und Nidda aus der Epoche zu Beginn des 15. Jahrhunderts dar. In Uniformen der Soldaten aus der Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges marschierten die Mitglieder des Arbeitskreis Festung aus Ziegenhain mit.

Aufstellung an der 1. Festzugstation

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Geschichte zum Anfassen


Auf der Festzugstrecke wurden an drei Stationen für die Stadtgeschichte Niddas wichtige Urkunden verlesen. An der letzten Station versetzte der Moderator die Zuschauer in die Zeit zwischen 1437 und 1450. Dies war die Zeit des Übergangs der Grafschaften Ziegenhain und Nidda an die Landgrafschaft Hessen. Graf Johann II. von Ziegenhain und Nidda -gespielt von Bernd Raubert vom stadtgeschichlichen Arbeitskreis- verlas im Beisein seiner Gefolgsleute die historische Urkunde.

Aufstellung 3. Station


Das abschließende gemütliche Beisammensein im Bürgerhaus nutzten Niddas Bürgermeister Hans Peter Seum und der Festzug-Marschall Martin Röhling, um den Festzugteilnehmern aus Nah und Fern für ihr Engagement und die Teilnahme zu danken.

Graf Johann II