Stadtteil Michelsberg

Michelsberg wird 1256 erstmals in einer Urkunde des Klosters Immichenhain erwähnt. Bis heute hat sich die kompakte Anordnung der verschiedenen großen Hofanlagen und Fachwerkhäuser um die Kirche herum erhalten. Die Kirche ist ein ursprünglicher romanischer Saalbau aus dem späten 12. Jahrhundert. Nach dem 30-jährigen Krieg erhielt sie einen Fachwerkaufbau, der als Zehntscheune diente. Bedeutung erlangte das Dorf schon sehr früh durch sein Töpferhandwerk und seine Ziegelproduktion, was auf die reichlich vorhandenen Tonvorkommen in der näheren Umgebung zurückgeht. Im 18. Jahrhundert war die Töpferei und Ziegelbrennerei der wichtigste Erwerbszweig für die Michelsberger. Fast 70 % der Bewohner lebten von der Tonwarenherstellung und belieferten mit ihren Produkten die gesamte Schwalmgegend.

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